
Als stellvertretendes Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Wohlfahrtspflege habe ich heute sehr gerne den Caritasverband Rhein-Sieg e.V. besucht.
Der Verband hat bereits im letzten Jahr im Rahmen des Sonderprogramms „Zugänge erhalten – Digitalisierung stärken“ eine Förderung über ca. 26.000 Euro erhalten und somit die Möglichkeit erhalten, 35 mobile Endgeräte anzuschaffen, welche im Bereich des Betreuten Wohnens und der Suchtkrankenhilfe eingesetzt werden. Zusätzlich ermöglicht die Förderung die Schulung der Betroffenen im Umgang mit diesen Tablets.
Die Folgen der Corona-Pandemie haben sich auch deutlich auf die Arbeitsweise der Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege ausgewirkt. Die Kontaktbeschränkungen haben dazu geführt, dass gewohnte Angebote wie Gruppentreffen, Freizeitangebote, aber auch andere ambulante Beratungs- und Unterstützungsangebote nicht mehr in gewohnter Form stattfinden konnten.
Mit dem Förderprogramm der Stiftung Wohlfahrtspflege konnten wir neue digitale Wege schaffen, um die betroffenen Personengruppen weiter erreichen zu können. Die Tablets können einerseits einen Beitrag leisten, die interne Kommunikation zu erweitern, indem Beratungs- und Betreuungsangebote digitalisiert werden, sondern auch den Kontakt nach außen ermöglichen.
Mein heutiger Besuch hat nochmal verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass Institutionen wie die Caritas sich in vielen Bereichen zum Wohle der Betroffenen einsetzt. Ich möchte meine Arbeit daher auch dafür nutzen, auf die Situation von Menschen mit Behinderung und von Suchtkranken aufmerksam zu machen, welche auch ein Teil unserer Gesellschaft sind und die unsere Fürsorge und Wertschätzung verdient haben.
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